Die Haselmaus im Dietenbach

Viele Haselmäuse leben – noch – im Dietenbach: hier geht es zum Gutachten aus dem Jahr 2018. Damit besteht ein artenschutzrechtliches Konfliktpotential Im Untersuchungsgebiet „Neuer Stadtteil Dietenbach“ denn es wurde die Besiedelung durch die Haselmaus für alle geeigneten Gehölzbestände nachgewiesen. Interessiert die Stadt Freiburg aber nicht wirklich, genau so wenig wie die vielen geschützten Fledermäuse die in den Wäldern noch leben.

Millionen für Dietenbach aber kein Geld für Schulsanierungen

aus BZ Interview mit OB Martin Horn, Sa, 12. September 2020:

…“Wir haben in Freiburg keine desaströse Situation, in der wir laufende Projekte stoppen oder alles neu Geplante auf Eis legen müssten. Aber natürlich fehlen uns strukturell Mittel, etwa für Sanierung und Instandhaltung. Wenn ich da nur an unsere Schulen denke – allein bei den Gewerbeschulen gibt es einen Bedarf von einer halben Milliarde! Das können wir niemals aus dem städtischen Haushalt alleine stemmen. Das macht mich traurig und das ist frustrierend. Wir sehen den Bedarf, aber wir können ihn nicht decken.“

War ja klar, dass für Dietenbach Millionen ausgegeben werden aber dann bei den bestehenden Sanierungsfällen, auch in Schulen, gespart werden muss.

Lieber den Neubau fördern als das Alte sanieren.

Arme Schüler.

Toller Song!

von Annik

Mensch..Mensch, wir müssen JETZT was tun damit wir überleben auf dieser Erde, in 10 Jahren ist es zu spät. Seit Jahren kämpfen wir Landwirte und Andere hier in Freiburg gegen die weitere Versiegelung von 120 ha Grünflächen im Dietenbach. Unsere Böden sind neben den Meeren die größten CO2 Speicher der Erde. Unsere Erde kann nicht mehr atmen, trocknet aus mit all dem Beton. Noch weitere Erklärungen nötig? Klimaschutz findet immer auch vor unserer Haustüre statt.
Wer unserem Protest unterstützen, damit dem Klima und uns allen helfen möchte, Dietenbach und den enormen Flächenverbrauch zu verhindern, kann dies mit einer Baumpatenschaft tun oder direkt für die Klage spenden. DANKE!

Offener Brief an Gemeinderäte und Stadt zur „Sonderrechnung“ Dietenbach

Zur „Sonderrechnung Dietenbach“ (aufteilen des 100 Millionen € Finanzierungsdefizits auf 20 Jahre, getragen durch uns Steuerzahler), die von den Gemeinderäten demnächst abgenickt werden soll, hat das RegioBündnis heute einen Offenen Brief geschrieben:

„Sehr geehrte Damen und Herren Fraktionsvorsitzende
und Mitglieder des Gemeinderats der Stadt Freiburg i.Br.

bei Ihren Beratungen und vor Ihren nächsten wichtigen Entscheidungen zum Neubaustadtteil Dietenbach
am 26./27. Mai und im Juni 2020 bitten wir Sie herzlich, unsere Ausführungen und Informationen zu berücksichtigen, die Sie bitte den Anlagen entnehmen möchten. Unser Schreiben von heute
nimmt insbesondere auch zu Details bei den Kosten und zur Finanzierung plus möglichen Folgen sowie u.a. zu Klagen, Enteignung und Bürgerentscheid eingehend Stellung.

Freundliche Grüße, für das gewählte Sprecherteam des RegioBündnis
gez. Dr. Georg Löser, Monika Falkner, Martin Linser, Ralf Schmidt, Erwin Wagner

Anlage:
Schreiben vom 19.5.2020