Neujahrsempfang Freiburg St. Georgen/ Moosacker

Beim Neujahrsempfang in Freiburg St. Georgen gab eine deutliche Aussage des neuen Bürgerverein Vorstandes Herrn Martin Maier:

…“Seither habe die ehemals selbstständige Gemeinde viele ihrer Flächen an die Stadt Freiburg abgegeben, sagte der neue Bürgervereinsvorsitzende Martin Maier in seiner Neujahrsansprache – und zeigte alte Karten im Vergleich zu heute. „So kann und darf es in Zukunft nicht weitergehen“, forderte er. Die St. Georgener Flächen seien „kein Selbstbedienungsladen“. Als Beispiel nannte er die geplante Vergrößerung der Kleingartenanlage neben dem St. Georgener Friedhof. Für dieses „Freizeit- und Partygelände“ sei der Stadtteil nicht bereit, Flächen seiner Landwirte aufzugeben. „…

Danke Herr Maier, wir hoffen es nützt was – und Flächenschutz ist Menschenschutz!

(Auszug aus der BZ  „Zwei Bauprojekte starten dieses Jahr“ von Jelka Louisa Beule, Di, 16. Januar 2018)

Ersatzflächen in Tiengen?

Herr Manfred Stather von den Freien Wählern fragte bei der letzten Sitzung vom Bauauschuss, ob das Rathaus nicht Ackerflächen, die beim neuen Baugebiet in Tiengen auch bebaut werden sollen, diese uns Landwirten als Ersatzflächen für Dietenbach anbieten könnte. Eine gute Idee, danke Herr Stather! 🙂

Bis jetzt haben wir nämlich immer noch keine konkreten Vorschläge für Ersatzflächen von der Stadt bekommen – aber verkaufen sollen wir Landwirte schon jetzt unsere Flächen (wir wurden in Einzelgesprächen hierzu im August befragt und „aufgefordert“ ) – und natürlich dem Sparkassenmodell zustimmen!

Freiburger Politikermeinungen zu „Grün in der Stadt“

Der Verein Gartenleben (http://gartenleben-freiburg.de/wahl-2017) in Freiburg befragte mit dem Hintergrund der Bedeutung von „Grün in der Stadt“ einige der Kandiaten für den anstehenden Bundestag, hier interessante kurze Auszüge (schade jedoch dass sich dies mit der Realpolitik dann so gar nicht decken will): 🤔

Matern von Marshall, CDU: „… Deshalb finde ich, Boden als Kulturgut muss erhalten werden … Naturräume in Städten sind gerade für Kinder wichtig. Nur hier können sie lernen wie wichtig ökologisches Gleichgewicht ist und wo unsere Lebensmittel eigentlich herkommen …“

Kerstin Andreae, Grüne: „… Wir wollen weniger Grün- und Freiflächen neu in Anspruch nehmen … Unser Ziel ist es, dass mittelfristig netto keine zusätzlichen Flächen für Siedlungen und Verkehrswege verbraucht werden … flächensparende Stadt … Gebot der Innenentwicklung … sparsamer Umgang mit dem Schutzgut Boden …“

Julien Bender, SPD: „Boden ist eine nicht vermehrbare Ressource. Deshalb müssen wir besonders sorgsam damit umgehen … in erster Linie schon versiegelte bzw. bebaute Flächen für eine Umnutzung heranzuziehen …“

Die kompletten Antworten finden Sie auf der angegebenen Webseite siehe Zeile 1.