Über das RegioBündnis

„Für den ökosozialen Umbau von Stadt und Region fürs Wohnen! Rettet die regionale Landwirt­schaft und Natur! Stoppt das Bauen auf der „grünen Wiese“ jetzt!“

Das sind drei aktuelle Hauptforderungen des neuen RegioBündnis Pro Landwirtschaft, Natur und ökosoziales Wohnen, einer einzigartigen wachsenden Allianz von 11 Landwirtschafts-, Umwelt- und Naturschutz- sowie Nachhaltigkeitsorganisationen aus Freiburg und Regio.

Das RegioBündnis wendet sich mit der Gründungs-Erklärung und der Pressemitteilung vom 30.3.2017 an die Bevölkerung und Kommunal­politik in Freiburg und im Breisgau. Es benennt über 12 Alternativen zum geplanten Freiburger Neubaustadtteil Dietenbach, der besser jetzt als später gestoppt werden müsse. Der Flächenver­brauch durch dieses Megaprojekt sei weder ökologisch noch sozial. Genug Wohnraum sei nachhaltig mit zahlreichen Alternativen zu verwirklichen. Diese vermeiden zudem die bekannte Mietpreisspiralen-Wirkung hoher Neubaukosten in unerschlossenen Gebieten wie Dietenbach.

In Freiburg und Region verschwinden in beängstigender Schnelle landwirtschaftli­che Böden, Gärten, Natur und Naherholungsflächen durch Bebau­ung mit Gebäuden, Gewerbegebieten, Straßen und Parkplätzen. Jetzt sei Einhalt geboten, damit die Bevölkerung, künftige Generationen und die Natur nicht grundgesetzwidrig (Art. 20 a GG) immer mehr natürliche Lebensgrundlagen verlieren.

Die in den Mitgründer-Organisationen vertretenen betroffenen Landwirte aus Freiburg und Region wollen ihr Land nicht aufgeben und mit dem Bündnis den Verlust landwirtschaftlicher Flächen, von Wald und Gartenbau abwehren. Die Bündnis-Träger wollen über die unhaltbare, mit Flächenverlusten verbundene Baupolitik gemeinsam aufklären und aktiv für die Umsteuerung zum nachhaltigen Umgang mit natürlichen Ressourcen und Böden werben.

Das RegioBündnis ruft weitere Organisationen auf, sich anzuschließen. Es bittet die Mitmenschen in Freiburg und Region, sich mit ihm und seinen Trägern für eine zukunftsfähige Stadt und Region Freiburg einzusetzen. Ziel ist der Erhalt landwirtschaftlicher Flächen, von Wald, Kleingärten und Lebensräumen für die heimische Tier- und Pflanzenwelt. Wir müssen lernen, den Wohnflächenbedarf und ökologisch-sozialen Umbau ohne „Bauen auf der grünen Wiese“  zu verwirklichen.