Appel an den GR gegen Baumfällungen

22.10.2020:…„Für Dietenbach wird kein einziger Baum gefällt werden“ so die (Falsch-)Aussage der Stadt vor dem Bürgerentscheid 2019. Heute will man nichts mehr davon wissen: fast 5 ha Waldflächen mit 3.700 Bäumen zwischen Rieselfeld und Dietenbach sollen nun doch gerodet werden. Einen eindringlichen „Appell an den Freiburger Gemeinderat“ hat nun auch der BürgerInnenVerein Rieselfeld formuliert und um Unterstützung bei allen Freiburger Bürgerinnen und Bürgern gebeten. Gerne veröffentlichen wir hier diesen Appell…“

Weiter hier auf der Webseite von Freiburg Lebenswert.

Dietenbach und Horben: Green City betoniert mal wieder in großem Stil im Grünen

Frimp.de 15.09.2020

…“ Wer länger nicht nach Horben oder auf den Schauinsland gefahren ist, der wird sich wundern, denn es tut sich Gewaltiges vor und hinter Günterstal…Unterhalb vom Bohrer, kurz hinter Günterstal entsteht ein Riesenbauwerk, ein Hochwasserschutzdamm, der bis zu 13,5 m hoch und 280 m lang wird. Weichen mussten dafür u.a. fast ein Hektar Wald und die Wiesen eines Landwirts.

Vor Günterstal, auf der Höhe der Wonnhalde befindet sich ebenfalls eine Großbaustelle, an einer Stelle, die erst vor ca. 11 Jahren aufwendig umgebaut wurde und ein sehr beliebtes Naherholungsgebiet darstellt.

Was steckt dahinter?

2012 kamen die Pläne mit Dietenbach auf….“

Der Flächenwahnsinn?! Was bei Siedlungsexpansionen falsch läuft und was wir ändern müssen

Autor Dr. Thilo Sekol

Abstract

Trotz allen Bedenken und wieder der derzeitigen Klimadiskussion geht der tägliche Flächenverbrauch in Deutschland für Siedlungsgebiete weiter.
Dabei sprechen sowohl ökologische, ökonomische und wissenschaftlich fundierte Gründe dagegen.

Dr. Thilo Sekol beschäftigt sich seit über zehn Jahren mit der Materie und versucht durch rationale Argumente und anhand von vielen Beispielen, sowie wissenschaftlichen Untersuchungen, die Diskussion zu versachlichen.

Er erläutert am Beispiel von Baden-Württemberg einfach und verständlich was die Gründe und Folgen von Flächenexpansionen sind, warum neue Bürger den Kommunalhaushalt nicht verbessern, Gewerbegebiete meist weniger Ertrag als erdacht einbringen und Baugebiete außerhalb von Siedlungsstrukturen unwirtschaftlich sind.

Und er zeichnet Lösungswege auf, wie der Flächenwahnsinn gestoppt werden könnte ohne Einbußen in der derzeitigen Lebensqualität zu bekommen.

Dieses Buch dient als Hilfe für alle lokalen Entscheidungsträger und interessierte Bürger, welche die ökonomischen Tatbestände meist in der Diskussion um Neubaugebiete außer Acht lassen und die kommunale Finanzierung mit ihren Wirkungen nicht ausreichend berücksichtigen.

Bestellungen: https://cuvillier.de/en/shop/publications/8295-der-flachenwahnsinn

 

Die Haselmaus im Dietenbach

Viele Haselmäuse leben – noch – im Dietenbach: hier geht es zum Gutachten aus dem Jahr 2018. Damit besteht ein artenschutzrechtliches Konfliktpotential Im Untersuchungsgebiet „Neuer Stadtteil Dietenbach“ denn es wurde die Besiedelung durch die Haselmaus für alle geeigneten Gehölzbestände nachgewiesen. Interessiert die Stadt Freiburg aber nicht wirklich, genau so wenig wie die vielen geschützten Fledermäuse die in den Wäldern noch leben.

Millionen für Dietenbach aber kein Geld für Schulsanierungen

aus BZ Interview mit OB Martin Horn, Sa, 12. September 2020:

…“Wir haben in Freiburg keine desaströse Situation, in der wir laufende Projekte stoppen oder alles neu Geplante auf Eis legen müssten. Aber natürlich fehlen uns strukturell Mittel, etwa für Sanierung und Instandhaltung. Wenn ich da nur an unsere Schulen denke – allein bei den Gewerbeschulen gibt es einen Bedarf von einer halben Milliarde! Das können wir niemals aus dem städtischen Haushalt alleine stemmen. Das macht mich traurig und das ist frustrierend. Wir sehen den Bedarf, aber wir können ihn nicht decken.“

War ja klar, dass für Dietenbach Millionen ausgegeben werden aber dann bei den bestehenden Sanierungsfällen, auch in Schulen, gespart werden muss.

Lieber den Neubau fördern als das Alte sanieren.

Arme Schüler.

Toller Song!

von Annik

Mensch..Mensch, wir müssen JETZT was tun damit wir überleben auf dieser Erde, in 10 Jahren ist es zu spät. Seit Jahren kämpfen wir Landwirte und Andere hier in Freiburg gegen die weitere Versiegelung von 120 ha Grünflächen im Dietenbach. Unsere Böden sind neben den Meeren die größten CO2 Speicher der Erde. Unsere Erde kann nicht mehr atmen, trocknet aus mit all dem Beton. Noch weitere Erklärungen nötig? Klimaschutz findet immer auch vor unserer Haustüre statt.
Wer unserem Protest unterstützen, damit dem Klima und uns allen helfen möchte, Dietenbach und den enormen Flächenverbrauch zu verhindern, kann dies mit einer Baumpatenschaft tun oder direkt für die Klage spenden. DANKE!