Offener Brief an Gemeinderäte und Stadt zur „Sonderrechnung“ Dietenbach

Zur „Sonderrechnung Dietenbach“ (aufteilen des 100 Millionen € Finanzierungsdefizits auf 20 Jahre, getragen durch uns Steuerzahler), die von den Gemeinderäten demnächst abgenickt werden soll, hat das RegioBündnis heute einen Offenen Brief geschrieben:

„Sehr geehrte Damen und Herren Fraktionsvorsitzende
und Mitglieder des Gemeinderats der Stadt Freiburg i.Br.

bei Ihren Beratungen und vor Ihren nächsten wichtigen Entscheidungen zum Neubaustadtteil Dietenbach
am 26./27. Mai und im Juni 2020 bitten wir Sie herzlich, unsere Ausführungen und Informationen zu berücksichtigen, die Sie bitte den Anlagen entnehmen möchten. Unser Schreiben von heute
nimmt insbesondere auch zu Details bei den Kosten und zur Finanzierung plus möglichen Folgen sowie u.a. zu Klagen, Enteignung und Bürgerentscheid eingehend Stellung.

Freundliche Grüße, für das gewählte Sprecherteam des RegioBündnis
gez. Dr. Georg Löser, Monika Falkner, Martin Linser, Ralf Schmidt, Erwin Wagner

Anlage:
Schreiben vom 19.5.2020

„Für Dietenbach muss kein einziger Baum gefällt werden“ RDL Interview

Do, 7.5.2020: RDL sprach mit Ulrich Glaubitz von „Dietenbach ist überall„:

„Für Dietenbach muss kein einziger Baum gefällt werden“, sagte Projektleiter Rüdiger Engel Anfang 2019* (Quelle: Augsburger Allgemeine). Heute will sich im Rathaus niemand mehr daran erinnern, weil nach aktuellem Planungsstand auf ca. 5 Hektar Waldfläche tatsächlich ca. 3700 Bäume gefällt werden sollen. Diese sind aufgrund ihrer Größe von der Freiburger Baumschutzsatzung geschützt. Die geplante Fällung von 3.700 Bäumen klingt nicht gerade nach Klimaneutralität in der „Green City“.

* Anmerkung: dies war zu Zeiten des Bürgerentscheides…Zufall?

9000m² Grünland – neuer Flächenfrass in Horben geplant!

Aus dem Leserbrief von Andreas Schmauder (BZ, Di, 28. April 2020): „Wie grün ist grün?“:

…“Bevölkerungsdruck oder Wohnungsnot sind in unserem Dorf nicht erkennbar. Es geht aber auch nicht um sozialen Wohnungsbau, sondern um den Verkauf von Bauplätzen in Spitzenlagen, also bestenfalls um die Not von Besserverdienern, kein Haus in Aussichtslage zu bewohnen.“

In der Gemeinderatssitzung (die Öffentlichkeit war coronabedingt mehr aus- als eingeladen) wurde die Grundsatzfrage nach der Notwendigkeit eines solch massiven Eingriffs in die Natur nicht gestellt, ein Austausch mit der Öffentlichkeit wurde im Vorfeld nicht gesucht.

Horbener, wehrt euch!

Die Höhe in Zähringen darf nicht bebaut werden! Bitte Petition unterschreiben, danke!

Die Höhe zwischen Zähringen und Wildtal ist eine der letzten alten Kulturlandschaften am Rand von Freiburg. Leider soll der südliche Teil der Höhe jetzt bebaut werden. Es sollen ca. 250 Wohneinheiten entstehen, mit bis zu 5-stöckigen Wohngebäuden. Dann geht nicht nur ein großer Teil des wichtigsten Naherholungsgebiets in Zähringen verloren sondern auch ein ökologisch hochwertiges Habitat für bedrohte Tierarten.

Bitte hier unterschreiben und weiterlesen. Danke!